Stress, Burnout und Burnoutprävention

In den vergangenen Jahren hat sich das Auftreten des sogenannten Burnouts als Zivilisationskrankheit entwickelt. Definiert wird hiermit zunächst ein Zustand chronischer Erschöpfung. Häufig wird er als Folge einer beruflichen Überbelastung gewertet. Ursächlich hierfür finden sich vielfältige Anhaltspunkte im gesellschaftlichen, sozialen und betrieblichen Umfeld. Stressbedingte Krankmeldungen nehmen seit Jahren kontinuierlich zu, derzeit liegen sie bei ca. 60 %. In der Diagnostik ist die Abgrenzung zu einer depressiven Entwicklung von großer Bedeutung. Rechtzeitig erkannt ist ein Burnout durch entsprechende Ruhephasen gut zu behandeln. Im fortgeschrittenen Stadium ist neben der körperlichen Erholung auch die psychotherapeutische Begleitung entscheidend. Der Entwicklung eines Burnouts ist man nicht hilflos ausgeliefert. Ein guter Ausgleich zwischen Arbeit, Familie und Hobbies kann helfen, diese fortgeschrittene Form der Überlastung erst gar nicht zu erreichen. Zeiten für Entspannung, Ruhe und den Dingen, die Ihnen persönlich gut tun, sollten eingeplant werden.

Wie kann Hypnose helfen?

Die Anleitung und Durchführung von Selbsthypnosen kann einem möglichen Burnout vorbeugen. Bei der Überwindung eines bereits ausgeprägten Krankheitsbildes kann die Selbsthypnose ebenfalls eingesetzt werden. Sie hilft u. a. bei Schlafstörungen und sorgt für Ruhe und Erholung. In der Hypnosetherapie können die psychischen Ursachen des Burnouts aufgedeckt und bearbeitet werden.

Sibylle Lätzsch
Heilpraktiker
in Bünde auf jameda